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Weniger ist mehr: Nachhaltigkeit bei Requisiten

Auch bei Requisten ermöglichen viele Maßnahmen einen nachhaltigen Filmdreh.
Auch bei Requisten ermöglichen viele Maßnahmen einen nachhaltigen Filmdreh.

Im hektischen Produktionsalltag greifen viele Teams aus Zeit- oder Kostengründen zu Einwegprodukten: Plastikgeschirr, Papierdeko, temporäre Bauten. Was in der Szene oft nur Sekunden zu sehen ist, landet danach auf dem Müll – und belastet Umwelt wie Budget. Doch nachhaltige Requisitenplanung ist möglich, kreativ und mittlerweile sogar oft günstiger.

 

Set-Designer und Requisitenverantwortliche können mit Weitblick und Wiederverwendbarkeit viel erreichen: Secondhand-Objekte, geliehene oder gemietete Ausstattung, digitale Deko-Elemente, wiederverwendbare Verpackungen – alles reduziert nicht nur Müll, sondern auch den CO₂-Fußabdruck. Außerdem lässt sich durch gezielte Materialauswahl (z.  B. Holz statt Kunststoff) die Umweltbilanz spürbar verbessern.

Konkrete Tipps für nachhaltige Requisiten:

  1. 🔄 Wiederverwendung statt Wegwerfware: Requisiten nach dem Dreh einlagern oder weitergeben.

  2. 🛍 Secondhand & Mietoptionen nutzen: Flohmärkte, Leihplattformen & Requisiten-Pools durchforsten.

  3. 📦 Nachhaltige Materialien wählen: Karton, Holz, Glas statt Plastik & Verbundmaterialien.

  4. 🎨 Recycling-Kreativität fördern: Alte Objekte neu gestalten oder umbauen.

  5. 🗂 Digitale Ausstattung prüfen: Was nicht physisch nötig ist, kann virtuell dargestellt werden.

  6. 💬 Frühzeitige Abstimmung: Regie, Ausstattung & Green Consultants in die Materialauswahl einbinden.

Support gibt das Green Office Karlsruhe

Bei der Umsetzung unterstützen Sie am Set entsprechend qualifizierte Green Consultants, zum Beispiel auch die des Green Office Karlsruhe.

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