Der Karlsruher Filmkalender

Hier findet Ihr Film-Sonderveranstaltungen in Karlsruhe. Das aktuelle Kinoprogramm für die Karlsruher Kinos könnt Ihr hier abrufen, das Programm der SCHAUBURG findet Ihr hier.

Unser Jour Fixe findet ab sofort online statt! Den jeweils aktuellen Termin sowie das Thema geben wir auf unserer Facebookseite bekannt.

Film- und Medien-Jour Fixe Karlsruhe

Das Filmboard Karlsruhe möchte die Filmemacher und Produzenten audiovisuellen Contents in der TechnologieRegion Karlsruhe stärker miteinander vernetzen. Hier dient der monatliche Film- und Medien-Jour Fixe als Kontaktbörse, zudem können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über anstehende Projekte informieren und auch eigene Ideen vorstellen.

 

Eingeladen sind also alle Film- und Medienschaffenden sowie Filminteressierte, die die aktive Filmszene aus der Region Karlsruhe kennen lernen, unterstützen oder gar aktiv mitgestalten möchten. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch Nicht-Filmboard Karlsruhe e. V.-Mitglieder sehr herzlich eingeladen sind!


Coronabedingt auf unbkannten neuen Termin verschoben!

“Tullas Traum – Wie der Rhein seinen Fluch verlor”: Premiere in SCHAUBURG mit Filmteam

200 Jahre nach Beginn der Bauarbeiten zur Rheinbegradigung erschließt ein 90-minütiges Dokudrama das Lebenswerk des badischen Ingenieurs Johann Gottfried Tulla. Seine Vision bescherte Millionen Menschen am Rhein Sicherheit und Wohlstand - bis heute. Die Dreharbeiten fanden Ende Juli in der TechnologieRegion Karlsruhe unter der Regie von Christian Stiefenhofer statt (Film in Karlsruhe berichtete).

 

Die Geschichte um den Studenten und späteren Wasserbaumeister Tulla spielt in einer Zeitenwende: in Frankreich hat die Revolution die politischen Verhältnisse grundlegend geändert, das Heilige Römische Reich am Ende, Napoleon verändert die Landkarte des deutschen Südwestens grundlegend. Wer den Fortschritt sucht, geht nach Paris. So auch Tulla. Seine Aufgabe ist immens: Er wird den wichtigsten Fluss Europas zähmen. Die unberechenbaren Überschwemmungen des Rheins vernichten Leben und verheeren ganze Landschaften, sowohl in Deutschland wie auch in Frankreich. Eine besondere Gefahr sind Millionen Stechmücken, die aus den kilometerbreiten Auen das Sumpffieber zu den Menschen tragen. Formeln statt Gebete sollen den Kampf gegen die Natur gewinnen.

 

Johann Gottfried Tulla (Steffen Schroeder) macht sich auf, um den Menschen am Rhein zu einer neuen, besseren Welt zu verhelfen. Er wird das größte und vielleicht mutigste Bauprojekt Europas auf den Weg bringen: die Begradigung des Rheins. Mit diesem Projekt wird sich auch die Gesellschaft entlang des Flusses verändern. Die Zeit der Seuchen, Hungersnöte und der verheerenden Umweltkatastrophen wird von Wachstum und Wohlstand abgelöst, die dem Durchbruch von Wissen und Technik zu verdanken sind. Tulla ist ein Pionier dieser Epoche.

 

Die Premiere findet am Freitag, 6. November 2020, in Anwesenheit des Filmteams in der SCHAUBURG statt. Die Veranstaltung wird vonseiten der Stadt Karlsruhe gefördert und vom Filmboard Karlsruhe unterstützt.


Mittwoch, 22., bis Sonntag, 26. September 2021, ganztägig

INDEPENDENT DAYS|21. Internationale Filmfestspiele Karlsruhe

Hoffentlich wieder mit Präsenz der Filmemacher*innen im Kino finden die diesjährigen INDEPENDENT DAYS im September statt.

Zum 21. Mal wird Karlsruhe erneut zur Schaubühne des unabhängigen Arthaus-Kinos. An fünf Festivaltagen werden im Filmtheater SCHAUBURG Kurz- und Langfilme aus aller Welt gezeigt. Am Donnerstag, 24. September 2021, werden im ZKM | Zentrum für Kunst und Medien zudem zwei Filmprogramme mit experimentellen Kurz- und Langfilmen zu sehen sein, die im Rahmen des Labels Karlsruhe – UNESCO Creative City of Media Arts präsentiert werden.

 

Der Fokus der INDEPENDENT DAYS als Träger des EFFE-Labels der EU (Europe for Festivals – Festivals for Europe) liegt naturgemäß auf europäischen Filmen. Darüber hinaus wird in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung ein Fokus auf Indien sowie auf Afrika gelegt. Kuratiert wird das afrikanische Filmprogramm in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Kampala/Uganda und dem Ngalabi Shortfilm Festival.

 

Ausgelobt sind elf Filmpreise im Wert von 13.000 Euro, darunter die beiden Hauptpreise des Festivals, der mit 2.500 Euro dotierte Filmpreis der Kulturstiftung der Sparkasse Karlsruhe und der mit 1.500 Euro dotierte Filmpreis der Stadt Karlsruhe, mit dem auch wieder eine KARLINA-Trophäe der Majolika Karlsruhe verbunden ist.

 

Weitere Preise sind der Newbie-Award, gestiftet von der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH, der FEMALE-Award, gestiftet von der Stadt Karlsruhe, und der INDIE-Award, gestiftet von der IAVF GmbH. Diese Awards sind jeweils mit 1.000 Euro Preisgeld dotiert. Mit jeweils 500 Euro dotiert sind der Best Short Shortfilm Award, gestiftet von den Badischen Neuesten Nachrichten und der Best Actor Award für die beste Hauptdarstellerin sowie den besten Hauptdarsteller, gestiftet von der VOLLACK Gruppe. Weiterhin ausgelobt sind der Film Music Composer Award sowie der Underground Film Award DIE KLEINE ID.


Freitag, 1. Oktober 2021, 16 Uhr

Die Karlsruher Filmlocation-Fahrrad-Tour

Marianne Faithful auf dem Motorrad im Kinofilm "Nackt unter Leder" auf dem Weg zu ihrem Liebhaber (Alain Delon).

Karlsruhe hat in Sachen Film Einiges zu bieten. So ist hier die Wiege der Bambi-Verleihung, in der sich in den 1950er und 60er Jahren die Weltstars die Klinke in die Hand gaben. Aber auch als Drehkulisse wurde und wird Karlsruhe gerne genutzt. So entstanden hier Kinofilme wie "Bufallo Soldiers - Army Go Home" mit Joaquin Phoenix, "Kasper Hauser" mit André Eisermann, "Die Moral der Ruth Halbfass" mit Senta Berger oder "Der Wald vor lauter Bäumen" mit Tatort-Kommissarin Eva Löbau.

 

Auch zahlreiche TV-Produktionen werden hier gedreht, zum Beispiel "Big Manni" über den FlowTex-Skandal, "Die Akte General" mit Ulrich Noethen oder der Psycho-Thriller "Kalt ist die Angst". Und obwohl Karlsruhe seit den 1980er Jahren keinen eigenen Tatort mehr hat, werden hier immer wieder Szenen für die SWR-Tatorte gedreht. Die Tour wandert auf den Spuren jener Filmproduktionen und zeigt, worauf diese bei der Auswahl ihrer Drehorte besonders achten.

 

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