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"Geht's noch Karlsruhe?! Die Kultur stirbt!": Übergabe Petition an Kulturbürgermeister

Übergabe von 13.000 Unterschriften und über 1.000 Postkarten an Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein.
Übergabe von 13.000 Unterschriften und über 1.000 Postkarten an Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein (Foto: Kirsten Bohlig).

Mehr als 13.000 Menschen hatten die Petition unterzeichnet, die der Kulturring Karlsruhe e. V. im Rahmen seiner Kampagne "Geht's noch Karlsruhe?! Die Kultur stirbt!" gegen die geplanten, flächendeckenden Sparmaßnahmen der Stadt Karlsruhe vor einigen Wochen gestartet hatte. Einen Ordner mit den Namen der Unterzeichnenden sowie weit über 1.000 Postkarten, auf denen Karlsruherinnen und Karlsruher ihren Protest gegen das für manche Kultureinrichtungen existenzbedrohende Streichkonzert teilweise ausführlich begründeten, übergaben Vertreterinnnen und Vertreter des Kulturrings am Donnerstagnachmittag im Rathaus am Marktplatz dem Karlsruher Kulturbürgermeister Dr. Albert Käuflein.

 

"Wir haben bei den Karlsruherinnen und Karlsruhern sehr große Wertschätzung erfahren," betonte die für den Kulturring sprechende Daniela Kreiner vom Sandkorn, die auch berichtete, in den vergangenen Wochen unzählige persönliche Rückmeldungen erhalten zu haben: "Das hat sehr gut getan." Bürgermeister Käuflein bedankte sich grundsätzlich für dieses Engagement für die Kultur, verwies aber darauf, dass die Stadt in allen Bereichen sparen müsse und dabei die Kultur nicht ausnehmen könne. Er übernehme die Verantwortung für die vorgelegten Sparvorschläge, ob der Gemeinderat diesen Vorschlägen folge, werde man in der kommenden Woche sehen. Was zu verhindern wäre, sei ein "nicht genehmigungsfähiger Haushalt", der vor allem auch für die Kultur von Schaden sei, weil dann keinerlei freiwillige Auszahlungen getätigt werden könnten.

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