
Dank der beeindruckenden Unterstützung von knapp 100 Spenderinnen und Spendern konnten in den vergangenen Monaten 15.000 Euro für die 13. Ausgabe von dokKa gesammelt werden. Diese große Solidarität ermöglicht es, dass dokKa vom 13. bis 17. Mai 2026 stattfinden kann. Damit ist die Durchführung des Festivals im Jahr 2026 gesichert.
Mit der Bestätigung des Festivaltermins startet zugleich die Einreichphase. Bis zum 23. Februar 2026 können Dokumentarfilme und Hördokumentationen über die Festival-Website eingereicht werden. Darüber hinaus besteht auch in diesem Jahr erneut die Möglichkeit, dokumentarische Installationen oder Performances für das Programm vorzuschlagen. Damit bleibt dokKa seiner inhaltlichen und formalen Offenheit treu und setzt weiterhin auf unterschiedliche dokumentarische Ausdrucksformen.
Förderwegfall verändert das 13. Festivaljahr spürbar
Neben der Freude über das Stattfinden gibt es einen bedeutenden Einschnitt: Die Ursula Blickle Stiftung hat kurzfristig entschieden, das Festival nicht mehr zu fördern. Als Begründung wurde unter anderem das Ausbleiben einer auskömmlichen Finanzierung durch die Stadt Karlsruhe angeführt. Die Auswirkungen sind konkret und betreffen zentrale Programmbestandteile.
In der Folge kann das Festival das dokKa-Recherchestipendium nicht mehr vergeben. Ebenso entfällt der dokKa-Preis der Ursula Blickle Stiftung. Da die kommunalen Kürzungen weiterhin im Raum stehen, wird zudem auch der dokKa-Preis der Stadt Karlsruhe nicht mehr vergeben.
Damit wird im „verflixten“ 13. Jahr vieles anders. dokKa 13 steht unter dem Zeichen eines Jahres der Transformation – auch, weil die Zukunft des Festivals ab 2027 weiterhin offen ist. Im Karlsruher Gemeinderat gibt es derzeit keine Mehrheit zur langfristigen Sicherung des Festivals. Das Festivalteam arbeitet weiter an tragfähigen Perspektiven und hofft weiterhin auf Unterstützung aus Politik und Zivilgesellschaft.